Mein Scanner und ich, wir zwei beiden

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Aus Hutmachers Tagebuch. Eintrag zum 27.7.2011
Mitunter auch genannt: The Making of „Ein Tomet“

Meine Frau sagte „Tschüss“ und ging einkaufen …

Also, meine Frau sagte „Tschüss“ und ging einkaufen. Ich wäre ja mitgegangen, aber ich hatte einfach keine Lust auf Einkaufen. Es soll Leute geben die sind süchtig nach Einkaufen. Ich nicht. Einkaufen hat ein ungeheuer großes Stresspotenzial. Finde ich. Dauernd musst du dich entscheiden. Fragst dich kaufen oder nicht kaufen. Ich hatte einfach keine Lust Antworten zu finden.

So saß ich da und bemerkte, dass ich da saß. Das ist ungewöhnlich und passiert mir nicht oft. Ich mag diesen Zustand nicht.

Also ging ich in die Küche, fand eine Banane und legte sie unter den Scanner. Das sah echt gut aus. Wollte schon ein Foto davon machen, dann hab ich aber die Banane oben auf die Maschine gelegt und gescannt.

Banana Scan

Banana Scan

Schön! Dreckige braune Flecken an Gelbheit. Allein, die Randschärfe ließ zu wünschen übrig. ‚Man müsste beim Scannen ganz fest drauf drücken‘, dachte ich mir. Aber so ne Banane ist ziemlich stabil. Hab ich mich dann nicht getraut.

Stattdessen hab ich eine Erdnuss mit dem Scanner geknackt. Hat echt doll geknackt. Dachte zuerst ich hätte den Scanner zerlegt.

Nut Scan

Nut Scan

Nä, war nochmal gut gegangen. Im Vergleich mit dem Bananenscan war das Ergebnis aber auch nicht viel besser.

Bin dann auf quetschfähigeres Material umgestiegen. Ne Trockenpflaume, ein rohes Ei, Brombeeren aus dem eigenen Garten.

Trocken Pflaumen Scan

Trockene Pflaume gescannt

Ei scan die zweite

Ei Scan, der erste

Ei Scan, du auch?

Ei scan, du scan. Yes we scan!

Brombeer Scan

Brombeer-Scan

Das mit dem Ei ist übrigens ne riesen große Schweinerei. Macht viel Arbeit den Scanner wieder sauber zu kriegen. Solltet ihr nicht nachmachen. Lohnt sich nicht.

Ganz am Ende hab ich die Cocktailtomaten im Kühlschrank entdeckt.

Tomato Scan

Tomato Scan

Gick! Tomaten scannen, das bringt’s! War ganz hin und wech.

Als meine Frau dann vom Einkaufen kam saß ich auf dem Scanner. Ich hab sie verlegen angeguckt und sie hat mit hochgezogener Augenbraue zurück geguckt.

„Haste Langeweile gehabt“, stellte sie trocken fest.

Sie kennt mich in und auswendig. Manchmal macht sie mir richtig Angst.

 

 

 

Nachtrag: Also aus dem Tomato-Scan ist dann „Ein Tomet“ geworden

Ein Tomet

Ein Tomet

8 Gedanken zu “Mein Scanner und ich, wir zwei beiden

  1. Jetzt erst seh ich das. Munch, ist das toll „dieser Schrei“ ist ja Millionen wert. Wann ist „der Tomet“ bei Sothebys verfügbar?l

  2. also bei dir finde ich das ja lustig….. aber wehe hier käme einer auf die idee ;)….. sach ma das klebt doch wie kuhscheiße oder ??? das ei und die trockenpflaume … ?….bah!

    • Kuhscheiße! Olga, du bringst mich da auf eine Idee!

      Nee, nein, nein, wenn man ganz schnell ist klebt das alles (noch) nicht. Du musst nur gaaaanz viele Zewa wisch und weg haben und ein Tröpfchen Pril tut auch nicht schaden. Du weißt ja: „Willst du vill, schpüll mit Prill“

  3. Ein klitzekleines bisschen verrückt ist das schon, oder? Aber es reizt total, den ollen Scanner wieder zu aktivieren ;-))

    Der Bananen-Scan erinnert mich an die Stones, Bei den Eiern habe ich mich gefragt, auf wieviel Grad du die Glasplatte zwischen 1. und 2. Ei Scan erhitzt hast. Und der Brombeerscan ist auch nicht von schlechten Eltern!

    • Aber klar doch Fize! Suppe! Klasse Idee!
      Obwohl, also nach dem Ei hatten meine Scanns immer so komische Streifen.
      Egal, was den Scanner nicht tötet macht ihn hart!

      In diesem Unsinne, Hutmacher

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