The Killer Queen

Es war an einem Freitagabend.

Margott hatte in der Kantine Fisch gegessen. Sie hatte sich die ganze Woche auf diesen Fisch gefreut. Nachmittags war ihr etwas plümmerant im Magen geworden. Auf dem Weg nach Hause hatte sie Stau gehabt. Im Stau hatte ihr Freund angerufen und meinte, dass es mit ihrem Date am Abend woll nichts würde, da er noch viel zu viel  im Büro zu tun hätte. Ihr Freund arbeitete in einer Bank. „Scheiß Kapitalistenarsch“ hatte Margott gefüstert, nachdem sie aufgelegt hatte. Danach hatte sie auf ihren Beifahrersitz kotzen müssen. Zu Hause angekommen hatte sie dann erst mal die Schweinerei wegmacht. Frustriert knallte sich Margott auf ihre schwarze Wohnzimmercouch und schaltete den Fernseher an.  Dieser leuchtet hell auf und zeigte ihr ein schwarz weißes Schneebild. „Scheiß Telekom!“ zischte Margott. Margott schlägt die Beine übereinander, stützt auf das Obere ihren Arm um mit einer Faust ihr Kinn zu tragen. Leise sagt zu sich selbst: „Es gibt Tage, da bin ich doch recht wütend auf die Welt.“

 

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